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GRAS statt Grauen: ein Jahr Grünalternative Politik an der ÖH UNI Graz

Rückblick aus dem Vorsitz-Team

Nach den letzten ÖH Wahlen übernahm im Juli 2009 die Koalition aus GRAS und VSStÖ erstmals nach langen Jahren wieder das Ruder an der ÖH Uni Graz. Die Bedingungen zum Zeitpunkt der Übernahme waren schwierig, Umstrukturierungen innerhalb der ÖH längst überfällig, tief durchatmen und aufsehen unmöglich: das Wintersemester begann, UNI BRENNT kam!

Schon im Sommer wurde Kritik an der Hochschulpolitik, der Universitätsgesetzesnovelle 2009, der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten, der rigiden Unbeweglichkeit des ÖVP Wissenschaftsministeriums und deren anti-demokratischer Haltung gegenüber Studierenden laut.

Ausgehend von der noch kleinen Flamme des Unmuts und der Unzufriedenheit entwickelte sich im Oktober 2009 daraus ein regelrechtes Feuer, das sämtliche Universitäten in Brand steckte. #UniBrennt war also geboren – die Bewegung wurde zum Synonym des kritischen Widerstands. Studierende und Lehrende, die sogenannten „Squatting Teachers“ und solidarische ProfessorInnen sagten entschieden NEIN. Nein, zur Verwirtschaftlichung von Studium und Forschung. Nein, dass Studierende und ProfessorInnen wie Produkte behandelt werden. Nein, dass Bildung verwertetet und ausverkauft wird. Die ÖH Uni Graz und die GRAS waren natürlich mittendrinnen und unterstützten und förderten die Proteste beträchtlich. Von der Medienarbeit bis hin zur Volxsküche, der ÖH Druckerei oder schlichtem Know-How in der Uni Politik. Das Vorsitzteam der ÖH war im Dauereinsatz.

 

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GRAS verteidigt freies, geheimes und persönliches Wahlrecht beim VfGH

E-Voting bei ÖH Wahlen wird auf 8 Universitäten vor Höchstgericht angefochten

Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) erheben Beschwerde gegen den Einsatz von E-Voting bei den ÖH-Wahlen 2009. Schon vor der Einführung 2008 kritisierte die GRAS massiv die verfassungsrechtliche Unvereinbarkeit. "Die Auseinandersetzung des VfGH mit E-Voting stellt einen Erfolg unserer Anstrengungen dar. Er hat sich schon in der Vergangenheit kritisch zu E-Voting geäußert. Daher sind wir zuversichtlich, dass das Höchstgericht in unserem Sinne entscheidet." ist Eva Pentz, Aktivistin der GRAS, optimistisch.

 

Die Beschwerden der GRAS betreffen insgesamt 8 Universitätsstandorte: Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Karl-Franzens Universität Graz, Uni Linz, Technische Universität Graz, Medizinische Universität Graz und Universität Innsbruck.

 

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BMWF toleriert gröbste Verletzungen des ÖH-Wahlrechts
Ministerium befindet die groben Probleme bei den letzten ÖH-Wahlen für demokratisch - eine Frechheit
Die Nicht-Aufhebung der ÖH Wahl an der Universität
Wien durch das BMWF zeigt wieder einmal den demokratieverachtenden
Kurs von Beatrix Karl und ihrem Vorgänger auf. "Es ist eine
unglaubliche Frechheit, dass trotz der unzähigen Fehler diese Wahl
als rechtmäßig erachtet wird!", so Eva Pentz von den Grünen &
Alternativen StudentInnen (GRAS). "Selbst die konservativ urteilende
Bundeswahlkommission erkannte, dass eine Wahl mit fehlenden
Parteienbezeichnungen nicht rechtmäßig sein kann. Nun setzt sich das
BMWF über alle demokratischen Grundsätze einfach hinweg."

Für die GRAS ist dies ein weiterer Grund am Kurs festzuhalten und nun
zum Verfassungsgerichtshof zu ziehen. "Das Höchstgericht muss
aussprechen, dass E-Voting an sich ebenso wie Wahlen mit fehlenden
Kurzbezeichnungen und falschen Parteibezeichnungen nicht den
demokratischen Wahlgrundsätzen entsprechen.", so Pentz. "Frau Karl,
würden Sie genauso urteilen wenn auf einem Stimmzettel nur
"Österreichische Partei" und keine Kurzbezeichnung stünde?".
Rückfragehinweis:
Gras Presseteam
06503503904
www.gras.at
presse@gras.at
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100728_OTS0141/gras-bmwf-toleriert-groebste-verletzungen-des-oeh-wahlrechts
 
 
 
Filmabend „Women Love Women“
Freier Eintritt - Achtung: Orginal/ Englisch (ohne Untertitel!)

Wo: Rechbauerkino

Wann: 11. Mai 2010, 20.00


Titel: Women Love Women

Women Love Women ist ein US-amerikanischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2000. Er erzählt die Geschichte dreier weiblicher Paare in unterschiedlichen Dekaden. In den Hauptrollen sind u. a. Vanessa Redgrave, Sharon Stone oder Chloë Sevigny zu sehen. Produziert wurde der Film von dem TV-Sender HBO. Es ist die Fortsetzung des Films Haus der stummen Schreie (Originaltitel: If These Walls Could Talk), in dem es um das Thema Abtreibung ging und wo Demi Moore und Cher in den Hauptrollen zu sehen waren.
Women Love Women – Originaltitel: If these walls could talk II  – Darsteller_Innen: Vanessa Redgrave, Michelle Williams, Chloë Sevigny, Sharon Stone, Ellen DeGeneres u.a. – 2000; 96 Min.

Veranstalter_innen: Grüne Andersrum & GRAS (mit Unterstützung der Grazer und Steirischen Grünen)
 
UNIaufGRAS-MitarbeiterInnenfest

Zusammen mit dem Kunstverein Kunt(A)bunt feiert die GRAS am 7. Mai das MitarbeiterInnenfest im Kultur-Kompetenz-Zentrum Niesenbergergasse 16.

Beginn: 17:00

Eingeladen sind alle Helferinnen und Helfer des letztjährigen UNIaufGRAS-Fest am Tag der Befreiung (8. Mai).

Anschließend startet die neue Veranstaltungsreihe "Global.beatz".

Ziel des Events ist, verschiedenste elektronische Sounds an einem Abend in einem stimmigen Mix zu vereinen und über Ländergrenzen hinaus zu feiern!

Mehr Infos auf: Facebook

 

 
Mehr …
  • Jenseitig(es)! – Einführung in die Kritik der Esoterik
  • Skandalöses Vorgehen der Polizei gegen AntifaschistInnen bei WKR-Gegendemonstration
  • Stellungnahme zu Anschuldigungen seitens der Fachschaftslisten Uni Graz
  • Einsprüche der GRAS gegen E- Voting stattgegeben
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